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Soloprogramme

- RECITAL -

Flexibles Programm, z. B. mit mittelalterlichen Spielmannstänzen und Werken von J. v. Eyck, G. Ph. Telemann, J.S. Bach, C. Ph. E. Bach, M. Marais, D. Mabry, L. Berio, C. Tsoupaki, St. Thomas oder anderen

Das Programm bildet einen Querschnitt der Sololiteratur für Blockflöte aus dem Mittelalter, der Renaissance, dem Barock und der Moderne (mit oder ohne Live-Elektronik). Dabei kommen Blockflöten verschiedenster Größe und Bauart zum Einsatz (Sopranino bis Subbass). Kurze Erklärungen und Anekdoten erleichtern den Zugang auch zu den zeitgenössischen Stücken.

Dieses Konzert wird in Bezug auf Programmauswahl, Länge, Instrumentarium und technische Erfordernisse individuell auf den Veranstaltungsort und die Wünsche des Veranstalters abgestimmt.


- ...ÜBER NACHT... -

mit traditionellen jüdischen Liedern, einem Indianergesang, Nachtigallkompositionen, Stille u.v.m.; Werke von D. Hahne, J. v. Eyck, D. Mabry, M. Zahnhausen, J. Cage und C. Tsoupaki

Die Abendstimmung, das Sich-Beruhigen der Natur, die Intensität der Gefühle, die Stille der Nacht und der Sonnenaufgang werden musikalisch erlebt. Ein sehr vielseitiges Programm: Verschiedenste Blockflöten von Sopranino bis Subbass sowie eine Indianerflöte, ein geschlossener Gitarrenkoffer und die Singstimme sind zu hören und auch Live-Elektronik kommt zum Einsatz.

Das Programm sollte passenderweise nach Sonnenuntergang (oder vor Sonnenaufgang) stattfinden.

Dauer: ca. eine Stunde

- SPIN -

mit anonymen Kompositionen (14. Jahrhundert) und Werken von Th. Preston, J. Fritsch, D. Hahne u.a.

Als Spin wird in der Physik der Eigendrehimpuls eines Elementarteilchens bezeichnet. Das englische Wort to spin bedeutet sich im Kreis drehen, wirbeln, durchdrehen, spinnen, spulen.

Das sehr zeitgenössisch ausgerichtete Programm umfasst Werke, bei denen sich die Musik und/oder die Spielerin im Kreise drehen. Die kreisförmige Anordnung verschiedener Spielorte im Konzertraum ist Teil des Konzepts.

Der Kreis ist in den Kompositionen Symbolträger für Unendlichkeit, Vollkommenheit, Wiederholung, auch für Stagnation oder für das panische Kreisen um sich selbst.


- UNITAS -

mit Werken von G. Ph. Telemann, J. S. Bach, M. Ishii, I. Yun, Y.Fumiharu u.a.

Außer Werken aus dem deutschen Barock sind in diesem Programm Stücke zeitgenössischer japanischer und koreanischer Komponisten zu hören, die stark von der traditionellen ostasiatischen Musik beeinflusst sind. Barockmusik und asiatische Musik unterscheiden sich fundamental, nicht nur bezüglich Instrumentierung, Tonsystemen etc., sondern auch z. B. im Hinblick auf Formkonzepte, Schönheitsverständnis oder musikalische Rhetorik. Dennoch gibt es auch große Gemeinsamkeiten: die transzendente Ausrichtung, der Glaube an überirdische Inspirationsquellen, die Sichtweise der Musik als Abbild der kosmischen Ordnung, das Streben nach der alles umfassenden Einheit.


- VANITAS -

(erweitertes Finalprogramm des "Internationalen Wettbewerbs für Blockflöte solo 2006)

mit Werken von H. v. Bingen, J. v. Eyck, R. Riehm, D. Hahne u.a.

Musik entsteht und vergeht im Element der Zeit - immateriell wirkt sie noch nach, wenn sie schon verklungen ist. Insofern ist Musik idealer Ausdruck für die kurze Dauer irdischer Freuden, für die Vergänglichkeit, aber auch für die Spannung zwischen Augenblick und Weiterleben in der Erinnerung: für Vanitas ebenso wie für die Sehnsucht nach Ewigkeit. Die musikalische Auseinandersetzung mit Vergänglichkeit und Tod zieht sich durch alle Epochen. Dementsprechend vielseitig ist das Konzertprogramm - es spannt einen Bogen von der Musik Hildegard von Bingens über Werke der Renaissance bis hin zu neuesten Kompositionen, z. T. in Verbindung mit Live-Elektronik.